Ziel im Visier
Deutscher Schützenbund e.V. - DSB
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30.08.2013

Rund um die Scheibe ist niemand allein


 

Nach einem Gespräch der Vorstandsmitglieder Yvonne Lammersdorf, Peter Kunzmann und Gerhard H. Gräber mit dem zuständigen Projektleiter, Volker Rehm, konnte seitens der SGNI festgestellt werden, dass ihr Projekt für das Thema“ Integration durch Sport“ der Sportjugend Hessen passt, es wurde ein Antrag gestellt und diesem wurde nun stattgegeben. August bis Dezember 2013 wird das Projekt finanziell und ideell durch die Sportjugend Hessen unterstützt.

In dem Projekt geht es darum, auch den Eltern zu zeigen, dass bei der SGNI jeder, der den altersgerechten Schießsport betreiben will, nie alleine ist. Man gehört zur Sportfamilie SGNI, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion, man wird sportlich betreut durch Trainer und ansonsten durch den Integrationsbeauftragten, der vor und nach den Trainingsstunden für die Jungschützen oder deren Eltern für Gespräche zur Verfügung steht.

In diesen Gesprächen geht es nicht um sportliche Fragen, dafür sind die Trainer da, sondern um Fragen und Probleme neben dem Sport. Weitergeführt werden die engen Kontakte zwischen dem Integrationsbeauftragten und den zuarbeitenden Stellen wie den Kreisausländerbeirat, dessen Geschäftsführerin, der Integrationsbeauftragten der Stadt Neu-Isenburg, dem Leiter des Jugendbüros der Stadt Neu-Isenburg, Vertreterinnen und Vertretern der Lehrerschaft und der Migrantenvereine etc. Es werden Schnupperkurse für die Familien angeboten, da der Verein gerne Familien integrieren möchte. Auch hier werden Gespräche möglich, damit sich die Eltern über den Sport und die sonstige Betreuung umfassend informieren können.

Die SGNI nimmt an möglichen Veranstaltungen teil, bietet den Tag der offenen Tür und weitere Veranstaltungen für und mit den Jugendlichen. Auch werden die vom Kreis, der Hessischen Sportjugend und dem Sportkreis Offenbach gebotenen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen umfassend genutzt. Auf religiöse Notwendigkeiten wie z.B. jetzt den Ramadan, wird selbstverständlich Rücksicht genommen.

Wann welche wichtigen religiöse Anlässe sind, entnehmen die SGNler dem von dem Integrationsbüro der Stadt Neu-Isenburg herausgegebenen Interkulturellen Kalender, der seinen festen Platz am schwarzen Brett des Schützenhauses hat.

Da viele Schülerinnen und Schüler aus Neu-Isenburg in Dreieich zur Schule gehen, wird auch Kontakt zu den Dreieicher weiterführenden Schulen aufgenommen. Es liegt viel Arbeit vor den Verantwortlichen des Projektes, aber“ Die Arbeit lohnt, Integration hilft allen daran Beteiligten, unsere Tür steht weit offen, man muss aber von selbst über die Schwele treten“, so der Integrationsbeauftragte der SGNI.

Und Bogenreferent Peter Kunzmann ergänzt:“ Wir Bogenschützen sehen die Erfolge unserer Arbeit am ehesten, wir haben in Bälde, wenn es so weitergeht, keine Nachwuchsprobleme mehr“. Dann beginnt er mit den Vorbereitungen zur Teilnahme der Bogenschützen der SGNI an einer Veranstaltung der Goetheschule am 3.9.13.

veröffentlicht in: www.familien-blickpunkt.de




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